Hinweis zu den Kommentaren

Ich habe einen Kommentar bekommen, die Fragen zu Bornschein und Kirche betreffen. Ich wurde darin angefragt, ob ich auch Aussagen vor Gericht machen würde. Hierzu bitte ich keine weiteren Kommentare mehr zu senden, da diese Angelegenheiten themenfremd sind und nicht auf diese Seite gehören. Das kann man privat austauschen, gehört aber nicht ins Netz.

Bernd

Stellungnahme II

Ich stehe selbst nicht hinter der Kampagne von M. Buchmann, dem Filmemacher M. Thöss und dem Rechtsanwalt der Familie Bornschein RA Kuzmany. Wenn ich auch eine freundliche Diskoeinladung von dieser Gruppe einmal angenommen habe und dabei auch von den Machenschaften, die in solchen Kreisen stattfinden, Kenntnis genommen habe, so distanziere ich mich entschieden von den Vorfällen, die in Arco stattgefunden haben. Dass aus den Touren von H. Grill Bohrhakenlaschen herausgeschraubt werden, um Leute zum Absturz zu bringen, halte ich für kriminell. Sollte meine Seite in diesem Zuge als Beteiligung verstanden worden sein, so hätte sie die Aufgabe verfehlt. Mein Ziel ist Sicherheitsdenken und Sicherheitsbewusstsein anzuregen. Die Einstellung von M.Buchmann und ihren Komplizen, möglichst viele Tote aufzurechnen kann ich nicht teilen. Die Friedenstagung von Dr. Daniele Ganser und Heinz Grill in Bamberg war für mich ein beeindruckendes Erlebnis. Frieden und Sicherheit sollen beim Bergsteigen entstehen.

Wenn Heinz Grill einmal Alleingänger war und vielleicht heute noch haarsträubende Touren macht, dann muss er das selbst wissen. Verdammen möchte ich ihn deshalb keinesfalls. Wenn meine Beiträge dahingehend verstanden wurden, so möge dies vielleicht heute mit anderen Augen gelesen werden. Grundsätzlich sollten wir Menschen ehrlich zueinander sein und sich in Sicherheitsfragen einander ergänzen und nicht gegenseitig bekämpfen. Die Art und Weise, wie mich diese Partei von Buchmann, Kuzmany und dem Sektenreferenten A.Seegers zu beeinflussen versuchten, halte ich stilistisch für raffiniert aber schlecht. Die letzten Reaktionen von deren Seite waren so grausam und derb, dass selbst ein Blinder mit Krückstock diese Manipulationsabsicht nicht mehr übersehen kann.

Bernd

Sicherheit beim Bergsteigen

Ich möchte Sie einladen, mir in der Zukunft Kommentare über die Sicherheit beim Bergsteigen zuzusenden. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, Heinz Grill bei einem öffentlichen Vortrag zu sehen und zu erleben. Das Bild, das ich von seiner Person erhalten habe, hat meine Einstellung verändert und zum Positiven beeinflusst. Ich selbst möchte mich mit meiner Seite nicht an Hetzkampagnen, so wie sie im Bergbund Rosenheim geschehen sind, beteiligen. Ich weiß, dass Sektenreferent A. Seegers hinter dieser Kampagne steht. Ich hatte mit ihm mehrfach gesprochen und er wollte auch die Beiträge auf meiner Seite lenken. Ich möchte mich an dieser Kampagne grundsätzlich nicht beteiligen. Sie sind unseriös und unsachlich und bringen die Menschen in Gewissenskonflikte.

Neue Kletterroute

Am Langkofel gibt es jetzt eine neue Kletterroute von Ivo Rabanser und Heinz Grill. Diese ist standardmäßig mit sehr guten Haken, jedoch nicht mit Bohrhaken ausgestattet. An den Standplätzen finden sich Ringe und Schlingen. Der Höhenunterschied vom Einstieg der Route bis zum Ausstieg beträgt ca. 600 m. Die Route ist wie aus einem Guss, bester Fels, gute Standplätze und die Zwischenhaken sind an den entscheidenden Stellen der Linie gut einsehbar. Sie ist für die alpinistischen Verhältnisse am Langkofel ideal und bestens abgesichert.

Kommentar von Giuliano Bertoldi aus dem italienischen übersetzt.

Stellungnahme

Um das nach den geposteten Vorwürfen noch einmal klarzustellen. Ich handle hier als eigenständige Person, aus eigenem Antrieb und Überzeugung. Die Unterstellungen, dass ich für Dritte arbeite, sind nicht richtig.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd

Sicherheitstest an Seilschlingen

Lieber interessierter Leser an der Sicherheitsdiskussion um die Touren von H. Grill,

vor einigen Tagen erreichte mich folgende Mail von Florian Kluckner  und Franz Heiß:

Sehr geehrter Herr Bernd,
Ihre Diskussionen, dass Seilschlingen und Sanduhren gefährlich seien, sind reichlich überflüssig. Sie könnten Zahlen nennen, die auf Gefährdungen, Stürze, Ausbrüche von Sanduhren und Seilschlingen hinweisen. Von Pit Schubert wurde übrigens ein Testverfahren von alten Seilschlingen unternommen, das allerdings nicht veröffentlicht wurde, da es zu gut ausgefallen war. Die Seilschlingen hielten mehr als vermutet. Ein Kollege, der vom Metallfach ist und als Ingenieur gearbeitet hat, hatte die Ringe wie auch Seilschlingen unserer Touren mit spezifischen Messeinrichtungen getestet. Diese Testergebnisse liegen uns vor. Wenn Sie bereit sind, diese zu veröffentlichen, sende ich sie Ihnen zu. Ich warne sie aber schon im Voraus, die Testergebnisse sind sehr gut und deuten auf keine Risikolage hin. Wenn Sie eine ehrliche Sicherheitsdiskussion führen wollen, wie sie immer vorgeben, wären diese Ergebnisse eine sinnvolle Veröffentlichung. Ich glaube aber, dass Sie mehr für Bornschein arbeiten und ohnehin nicht daran interessiert sind, vernünftige Aufklärungsarbeit zu betreiben.

Florian Kluckner hat auf meine daraufhin an ihn gerichtete Frage, was denn diese Seilschlingentest`s beinhalten sollen, folgende Aussagen und Bilder geschickt.

 

Seilschlingentest vom Mai 2014

Lieber Heinz, liebe Kletterer,

die fünf Seilschlingen, die schon einige Jahre in der Wand waren haben sich bei den Belastungen unterschiedlich verhalten. Zur Verdeutlichung der Belastung und des Reißvorganges sende ich einige Fotos mit.

Die Schlingen und die Fotos sind entsprechend nummeriert, jeweils begonnen mit einem Gesamtbild der Schlinge und einem Bild des Knotens.

Auffallend war bei allen Seilen die enorme Dehnung, die kontinuierlich bis zum Reißen andauerte.

Sehr stabil zeigte sich dabei der Knoten (Sackstich), er wanderte bei Belastung nicht, die knappen Enden waren ausreichend und er zog sich extrem fest. Er ist mit den Händen nicht mehr lösbar und gleicht von der Härte einem Stück Holz. Der Knoten war nie die Schwachstelle.

Dagegen wurden die Seile immer an der Umlenkstelle (Schäkel) zuerst beschädigt. Bei den ersten Belastungen war der Schäkel größer, bei weiteren Versuchen hatte er einen Durchmesser von 12 bzw. 11 mm. Die Mantelbeschädigung oder auch gleich der Riss war immer direkt beim Schäkel.

So auch bei Schlinge 03, da war nach der ersten Belastung von 1500 kg der Mantel neben dem Schäkel deutlich beschädigt, wobei dieser hohe Wert keine Gültigkeit hat, da es ein großer Schäkel war. Bei erneuter Belastung an anderer Stelle mit kleineren Schäkeln (11 und 12 mm) riss die Schlinge nicht an den Schäkeln sondern an der vorhergehenden Mantelbeschädiging, die wohl auch tiefere Schichten erfasste. Dies ist auf den Bildern der Schlinge 03 gut zu erkennen.

Jetzt könnten wir davon ausgehen, dass bei dieser Schlinge die 1200 kg ein Anhaltspunkt wären, doch die Karabiner haben einen noch kleineren Durchmesser, oftmals 10 mm.

So reduzieren sich die 1200 kg noch etwas und bei den Schlingen 2 und 5 reduzieren sich die 700 kg. Das wäre für das alte Material noch relativ gut, wobei eine Schlinge einem Doppelstrang gleicht (beim Einzelstrang müssten die 700 kg nahezu halbiert werden).

Im Vergleich dazu geben Seilhersteller z.B. bei einer 5 mm Reepschnur zur Schlinge geknüpft eine Festigkeit von über 1000 kg (10,5 kN) an.

Da ist dann doch ein großer Unterschied von einem alten Seil und einer wesentlich dünneren neuen Reepschnur zu sehen.

Jetzt sind diese Versuche zwar praktisch ausgeführt, doch die wirkliche Praxis in der Wand, innerhalb  einer Sanduhr, ist u.U. noch die größere Belastung für eine Schlinge.

Wenn der Fels scharfkantig ist und die Schlinge innerhalb der Sanduhr über eine nicht sichtbare scharfe Kante belastet wird, da dürften sich die Werte noch mal ganz deutlich reduzieren, wobei da aber die dünne Reepschnur vermutlich auch sehr schnell an die Grenzen kommt.

Für die Belastung auf die Schlinge ist der Sturzfaktor entscheidend. Ein harter Sturz mit hohem Fangstoß ist bei der ersten Zwischensicherung nach dem Standplatz am ehesten zu befürchten. So kann auch die Überlegung dazu kommen, ob auf diese jeweils erste (und zweite) Zwischensicherung ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Kurz zusammengefasst:  großer Sturzfaktor mit scharfen Kanten und alten Seilenschlingen sehe ich kritisch.

Nun hoffe ich, dass unter den vielen Angaben und Fotos auch etwas hilfreiches dabei ist. Bitte ausgesonderte Schlingen nicht wegwerfen, damit würde ich gerne weitere Versuche machen, in der Hoffnung auf genauere Ergebnisse zu kommen.

Liebe Grüße,

Alfred

 

Hier noch einige Bilder dazu:

   

Also wenn das die Unterlagen zu der Expertise sind, dann ist das reichlich dünn. Meines Erachtens auch sehr fragwürdig  unter welchen Bedingungen diese sogenannten Tests durchgeführt worden sind. Die Ergebnisse bewerte ich jedenfalls so, dass sie zeigen, welche Gefährlichkeit solcherlei Sicherungsgebaren mit sich bringt. Die zum Teil durchgerissenen oder noch an wenigen Fasern erhaltenen Seilschlingen zeigen ja geradezu, wie lebensgefährlich diese Art von Sicherung sein kann. Die Warnung dass die Testergebnisse sehr gut sein sollen sehe ich hier keinesfalls bestätigt.

Wenn dieses Gutachten als Grundlage einer sachlich geführten Diskussion dienen soll, dann zeigt sich hier für mich wieder einmal mehr die Ignoranz und Eingenommenheit der Personen, die im Zusammenhang mit diesen Klettertouren stehen.

Es geht ja auch nicht nur um die Haltbarkeit und Belastbarkeit von Seilschlingen, sondern deren Gebrauch und Einsatz im Grundsätzlichen. Immerhin wird in dem Bericht auf die Tatsache hingewiesen, dass die Seilschlingen bei scharfkantigen Belastungen erhöhter Belastung ausgesetzt sind und reißen können. Aber dass diese Seilschlingen durch zum Teil Fingerdicke (wohl eher Fingerdünne) Sanduhren gefädelt werden, die bei einem Sturz leicht ausbrechen können und wie die Vergangenheit bestätigt auch ausbrechen, das wird hier völlig ignoriert. Mit allen Konsequenzen die damit verbunden sein können. Mir imponiert es keinesfalls, dass diese ausgefransten Seilschlingen angeblich noch 700 oder mehr Kilo aushalten sollen. Wie steht es mit dem Fangstoß der bei einem Sturz auftritt? Da sind solche Kiloangaben doch eine reine Farce. Immerhin hängt an diesen Fäden mein Leben.

Würde dies auch in den jeweiligen Führern, wie den von dem Bergführer Florian Kluckner geschriebenem Werk so drinstehen, wüsste der Einzelne worauf er sich einlässt.

Hier der Link zu eben diesem Kletterführer.

https://buch-findr.de/buecher/arco-plaisir/

Aber in einem Kletterführer von Plaisirtouren zu sprechen und dann in solche Touren geführt zu werden ist nicht nur irreführend sondern im höchsten Maße gefährlich.

Als sicherheitsbewusster und freiheitsliebender Kletterer erwarte ich in Plaisirtouren sichere Bohrhaken und keine Seilschlingen.

Aus vertrauter Quelle wurde mir jetzt eine Sache zugetragen, die mir in diesem Sinne noch gar nicht aufgefallen ist. In der Buchbeschreibung steht, ich zitiere:

Diese reichen vom gut gesicherten Klettergarten zu gut gesicherten Mehrseillängen- Touren, über die rhythmischen Routen hin zu alpinen und technischen Touren mit Wandhöhen von über 1000 Metern. Diese einzigartige Vielfalt erlaubt es dem Kletterer sich weiter zu entwickeln. Dabei kann er die Sicherheit, welche der Bohrhaken bietet, verlassen und sich mutigen Schrittes zur Freiheit der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung hin begeben.

Es wird hier nur von ausdrücklich gut gesicherten Touren gesprochen. Steigt man in diese Touren dann ein, begegnen einem Seilschlingen (die vielleicht sogar vorher noch einem zweifelhaften Test unterzogen und dadurch geschwächt wurden) und Sicherungsabstände, die einen den Schweiß in die Poren treiben. Für jemanden der sich in angeblich sicheren Touren wähnt, kann das böse Folgen haben.

Aber auch hier hat Herr Grill ja etwas zu sagen. Ich zitiere nochmals: „Dabei kann er die Sicherheit, welche der Bohrhaken bietet, verlassen und sich mutigen Schrittes zur Freiheit der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung hin begeben.“

Wenn ich den Text richtig verstehe, dann lasse ich den Bohrhaken hinter mir und vertraue lieber einer Seilschlinge die durch fragwürdige Sanduhren gefädelt wurde.

Heißt wahrscheinlich im weiteren Sinne nichts anderes, als sich letztendlich ganz in seine Hände bzw. seine Aussagen zu begeben und auf jegliche Sicherungen zu verzichten. Und wer das nicht möchte, dem fehlt es dann an Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Auf diese geschickte Weise werden dann die Kletterer geradezu gezwungen, in diese Touren einzusteigen. Wer möchte nicht frei, eigenständig und selbstverantwortlich sein? Gerade der Kletterer als freiheitsliebender und verantwortungsbewusster Mensch möchte das nicht auf sich sitzen lassen. An dieser Stelle wiederhole ich mich und beziehe mich auf bereits früher gemachte Aussagen. Gerade der junge Kletterer lässt sich daraufhin leicht zu „Abenteuer“ verleiten, die ihm das Leben kosten können.

Welch ein Widerspruch in Bezug auf einen Kletterführer und auf Klettertouren, die als Plaisir verkauft werden, es aber in Wirklichkeit nicht sind. Gegen diesen Widerspruch wehre ich mich und stehe zu meinen Aussagen, auch wenn diese bisher auf meinem Blog nur wenige teilen.

Dass die Testergebnisse des Pit Schubert  wegen angeblich zu guter Testergebnisse nicht veröffentlicht wurden, möchte ich an dieser Stelle abschließend doch sehr anzweifeln. Ich kenne diese Tests jedoch nicht. Vielleicht sind diese ja noch zu finden…..

Weitere Details werde ich noch herausarbeiten und diese hier veröffentlichen. Über zahlreiche Kommentare freue ich mich und verbleibe……

mit freundlichen Grüßen

Bernd

Vereinsausschluss

Herr Bernd, 

Sie sind genial, Ihre eigenartige Stimmungsaktion gegen Heinz Grill zieht
Kreise. Vermutlich arbeiten Sie mit der Familie Bornschein in München
zusammen. Gestern war im DAV Rosenheim Hauptversammlung. Ich war
ausgeschlossen. In Rosenheim herrscht Stimmung beim DAV. Personen, die Heinz
Grill kennen, werden aus dem Verein ausgeschlossen. Sie bekommen des
weiteren für Diskussionen kein Wortrecht. Sie wollen Heinz Grill stoppen und
geben Sicherheitsbestimmungen vor, die nicht erfüllt seien. Haben Sie
überhaupt eine Ahnung vom Klettern? 

Ein Alpenverein, bei dem Mitglieder kein Stimmrecht mehr haben, weil sie die
Sache Heinz Grill ansprechen wollen und deren Ausschluss, nennt man
vielleicht sogar im weitesten Sinne eine Diktatur. Zumindest widerspricht es
den info@berge-yoga.de Satzungen des Vereins. Sie können gerne meinen Beitrag veröffentlichen.
Ihre Stellungnahme hierzu würde mich interessieren. Sehen Sie diese
diktatorischen Vorkommnisse als einen Erfolg ihrer Seite oder sehen Sie das
allgemein als einen Erfolg für die Familie Bornschein, für die wie ich
glaube Sie als Stoppt-Grill-Vertreter die Seite eröffnet haben?

Mit freundlichen Grüßen
Martin Heiß (info@berge-yoga.de)