Der Bergsteiger – eine Gefahr für das Staatssystem?

Wie steht der Staat eigentlich dem Bergsteiger gegenüber? Will der Staat überhaupt Bergsteiger? Oder sieht er ihn als Gefahr, da ein Bergsteiger ein Individualist ist. Diese Frage stellte kürzlich ein italienischer Bergsteiger. Ein Bergsteiger jedenfalls lässt sich nicht beeinflußen.
Wie sieht es derzeit im deutschen Staat aus? Wie verträgt sich das Freiheitsideal des Bergsteigers und Kletterers mit den Drangsalen und Eingriffen in die Freiheit durch Staat und Kirche? Durch die Manipulation und Beeinflussung der Müncher Familie Bornschein sowie einer Marianne Buchmann, einer feurigen Unterstützerin derselben, wurde ich zu einem Gespräch bei dem katholischen Sektenreferenten Axel Seegers veranlasst, da dieser eng mit diesen Personen zusammenarbeitet. Dieser sprach aus, dass es sich bei Heinz Grill um einen äußerst gefährlichen Soziopathen und sogar Psychopathen handelt, der deshalb so gefährlich sei, da er in seine Klettertouren Ideen hineinlegen würde. Diese Ideen seien gefährlich, denn sie manipuliere die Menschen bzw. Kletterer.
Bergsteiger lassen sich aber nicht beeinflussen! Sie sind Individualisten. Wenn sie in eine Klettertour einsteigen wollen, dann steigen sie ein. Sie bestimmen selbst, welche Touren sie gehen. Keiner wird sie in bestimmte Routen zwingen können. Sie sind ausgeprägt freiheitsliebend und Freidenker.
Ich habe mich leider von der Fam. Bornschein, Buchmann und Sektenreferent Axel Seegers einspannen und instrumentalisieren lassen und bin deren Ideologie verfallen. Dies bereue ich zutiefst.
Wie steht aber nun der Staat diesen Individualisten gegenüber. Sind diese nicht gefährlich für die heutige Art des Staats – oder besser gesagt Kirchensystems? Müssen diese deshalb nicht sogar bekämpft werden? Wie steht diese Frage im Zusammenhang mit dem Geschehen in der Müncher Justiz um den Fall Bornschein? Gründet sich darauf evtl. auch der hetzerische Artikel in der SZ über Heinz Grill?
Ich lade sie ein zu einem lebendigen Austausch über dieses existenzielle Thema ein und freue mich über eine rege Beteiligung…..
Mit besten Grüßen
Bernd

Heinz Grill verhaftet

Nach den schweren Anschuldigungen in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 13./14. April muss Heinz Grill wohl in Untersuchungshaft gebracht worden sein. Die Gerüchteküche jedenfalls brodelt gewaltig.

Die Anklage lautet auf: „Anstiftung zum Doppelmord“, „Missbrauch des Staatssystems sowie des Justizsystems“, gnadenlose Verfolgung (bis hin zu Mordaufträgen) von Kritikern und „brandgefährlicher Sektenführer“.

Auf solche schweren Verbrechen werden hohe Haftstrafen ausgesprochen. Die Untersuchungshaft wird wohl Licht in das Dunkel bringen. Soweit ich das dem Artikel entnehmen konnte, haben sich die Journalisten ausschließlich auf die Aussagen der Familie Bornschein und derer, die mit ihnen zusammenarbeiten bezogen.

Hiermit wird wohl auch das Ende weiterer schöner Touren im Sarcatal eingeleitet sein……..

Bernd

„Zivilcourage“ im Bergbund Rosenheim

Ein Kletterfreund, der selbst Mitglied in der Sektion ist, erhielt vor wenigen Tagen einen Brief, in dem der Bergbund auf die Vorfälle in der Hauptversammlung vom 04.05.2018 reagiert. Seinen Bericht möchte ich gerne an dieser Stelle veröffentlichen, da er das Thema Sicherheit am Berg berührt:

Bei der Mitglieder-Versammlung des Bergbund Rosenheim wurden Mitglieder aufgrund ihrer Tätigkeit, Klettertouren von Heinz Grill instandzuhalten und zu pflegen, ausgegrenzt. Ihnen wurden das Rederecht und der Dialog verweigert. Ihre bis vor zwei Jahren noch hochgeschätzte Arbeit wurde plötzlich geschmäht und es wurde ihnen verweigert, den wahren Grund für ihren Ausschluss zu benennen, nämlich völlig irrationale Sektenanschuldigungen. Beim Vorstand besteht eine so große Angst vor Heinz Grill und einer „okkulten Unterwanderung“ des Vereins durch ihn, daß der Vorstand von irrationalen Ängsten getrieben alles unternimmt, ihn und seine Arbeit zu diskreditieren.

Hintergrund für das Geschehen muss in den Personen Axel Seegers, dem Sektenreferent der katholischen Kirche und Marianne Buchmann, einer Verfechterin der Ideologie der Fam. Bornschein gesehen werden. Beide arbeiten seit Jahren eng zusammen, um Heinz Grill zu verfolgen. Für ihre Ziele instrumentalisieren sie, wie auch beim Bergbund Rosenheim, besonders schwache Menschen.

Ich erwähne das nur, weil in der Vergangenheit bereits Klettertouren von Heinz Grill in Arco mutwillig beschädigt wurden, so dass sogar ein Bergführer abstürzte und sich schwer verletzte. Mit der Philosophie oder gar Spiritualität von Heinz Grill habe ich nichts am Hut. Aber wenn es so weit geht, dass Kletterer in seinen Touren zu Schaden kommen, weil Personen durch die aggressiven Hetzereien der Kirche und dieser ominösen Fam. Bornschein aufgestachelt, Haken in den Touren beschädigen oder abschrauben, dann empört mich das auf das Äußerste. Eine Warnung halte ich für dringend geboten.

Zivilcourage, die den vielen Mitgliedern des Bergbundes vom Vorstand attestiert wird, meint normalerweise den Mut des Einzelnen zum eigenen Urteil und das Eintreten für ethische Werte. Das Eintreten für diese Werte sah bei der Versammlung so aus, dass der Bergbund einzelne Mitglieder, die völlig friedlich ihre Sicherheitsbedenken ausdrücken und die Hintergründe benennen wollten, unterstützt durch eine klatschende Menge mit rhythmischen Raus, Raus, Raus – Rufen von der Polizei abführen ließ.

Wenn Zivilcourage vom Bergbund Rosenheim damit definiert wird, sich der grölenden Menge anzuschließen und einzelnen Mitgliedern das Rederecht zu beschneiden, dann hat das nach meinem Verständnis mit den traditionellen Werten beim Bergsteigen nichts mehr zu tun.

Der Vorstand des Bergbunds glaubt doch tatsächlich allen Ernstes, von dem Kletterer Heinz Grill „okkult unterwandert“ zu werden. Kurioserweise finden sich gerade im aktuellen Panorama-Heft zwei Artikel  (https://bit.ly/2kQfXtC) sowie (https://bit.ly/2ssKDVZ) über eben diesen Heinz Grill. Ich glaube nicht, dass irgendein ernstzunehmender Kletterer einen Bergbund benötigt, um ihn vor Heinz Grill zu schützen.

Bernd

Stellungnahme II

Ich stehe selbst nicht hinter der Kampagne von M. Buchmann, dem Filmemacher M. Thöss und dem Rechtsanwalt der Familie Bornschein RA Kuzmany. Wenn ich auch eine freundliche Diskoeinladung von dieser Gruppe einmal angenommen habe und dabei auch von den Machenschaften, die in solchen Kreisen stattfinden, Kenntnis genommen habe, so distanziere ich mich entschieden von den Vorfällen, die in Arco stattgefunden haben. Dass aus den Touren von H. Grill Bohrhakenlaschen herausgeschraubt werden, um Leute zum Absturz zu bringen, halte ich für kriminell. Sollte meine Seite in diesem Zuge als Beteiligung verstanden worden sein, so hätte sie die Aufgabe verfehlt. Mein Ziel ist Sicherheitsdenken und Sicherheitsbewusstsein anzuregen. Die Einstellung von M.Buchmann und ihren Komplizen, möglichst viele Tote aufzurechnen kann ich nicht teilen. Die Friedenstagung von Dr. Daniele Ganser und Heinz Grill in Bamberg war für mich ein beeindruckendes Erlebnis. Frieden und Sicherheit sollen beim Bergsteigen entstehen.

Wenn Heinz Grill einmal Alleingänger war und vielleicht heute noch haarsträubende Touren macht, dann muss er das selbst wissen. Verdammen möchte ich ihn deshalb keinesfalls. Wenn meine Beiträge dahingehend verstanden wurden, so möge dies vielleicht heute mit anderen Augen gelesen werden. Grundsätzlich sollten wir Menschen ehrlich zueinander sein und sich in Sicherheitsfragen einander ergänzen und nicht gegenseitig bekämpfen. Die Art und Weise, wie mich diese Partei von Buchmann, Kuzmany und dem Sektenreferenten A.Seegers zu beeinflussen versuchten, halte ich stilistisch für raffiniert aber schlecht. Die letzten Reaktionen von deren Seite waren so grausam und derb, dass selbst ein Blinder mit Krückstock diese Manipulationsabsicht nicht mehr übersehen kann.

Bernd

Vereinsausschluss

Herr Bernd, 

Sie sind genial, Ihre eigenartige Stimmungsaktion gegen Heinz Grill zieht
Kreise. Vermutlich arbeiten Sie mit der Familie Bornschein in München
zusammen. Gestern war im DAV Rosenheim Hauptversammlung. Ich war
ausgeschlossen. In Rosenheim herrscht Stimmung beim DAV. Personen, die Heinz
Grill kennen, werden aus dem Verein ausgeschlossen. Sie bekommen des
weiteren für Diskussionen kein Wortrecht. Sie wollen Heinz Grill stoppen und
geben Sicherheitsbestimmungen vor, die nicht erfüllt seien. Haben Sie
überhaupt eine Ahnung vom Klettern? 

Ein Alpenverein, bei dem Mitglieder kein Stimmrecht mehr haben, weil sie die
Sache Heinz Grill ansprechen wollen und deren Ausschluss, nennt man
vielleicht sogar im weitesten Sinne eine Diktatur. Zumindest widerspricht es
den info@berge-yoga.de Satzungen des Vereins. Sie können gerne meinen Beitrag veröffentlichen.
Ihre Stellungnahme hierzu würde mich interessieren. Sehen Sie diese
diktatorischen Vorkommnisse als einen Erfolg ihrer Seite oder sehen Sie das
allgemein als einen Erfolg für die Familie Bornschein, für die wie ich
glaube Sie als Stoppt-Grill-Vertreter die Seite eröffnet haben?

Mit freundlichen Grüßen
Martin Heiß (info@berge-yoga.de)

Stoppt Heinz Grill

Ich bin Bernd, Kletterer seit nunmehr 10 Jahren, Familienvater und verantwortlich für 2 Kinder.

STOPPT GRILL!

Am 27.09.2016 war in Arco in der Route von Grill ein schwerster Unfall. Ein Bergführer stürzte infolge eines ausbrechenden Hakens in die Tiefe und wird sein Leben lang behindert bleiben!

Im August 2016 wurden zwei Kletterer mit Helikoptereinsatz vor dem nahen Tod gerettet, wieder in einer Route von Grill. Das Seil verklemmte sich in einer Abseilpassage die 60 Meter in eine exponierte Tiefe führte. Lediglich 1 Abseilhaken sicherte die Stelle. Jeder Bergsteiger, der etwas vom Klettern versteht weiß, dass zwei Abseilhaken ein Mindestmaß an Sicherheit darstellen. Für Grill ist diese Wahrheit noch nicht angekommen.

Die Wiederholer riskieren ihr Leben.

In einer Route von Arco mit dem Namen „Pilastro Temis“, stürzte eine Berliner Kletterin im Nachstieg bei einem Quergang und holte sich schwere Kopfverletzungen. Der Quergang ist für den Nachsteiger ein definitives Risiko. Ganze 10 Meter sind auch für den Seilzweiten ohne Zwischensicherung unter Einsatz von großer Kraft zu bewältigen.

Wie viele Unfälle müssen in diesen egozentrischen Touren noch passieren? Sicherheit muss vor Wiederholungszahlen gelten. Die Touren sind absolut fahrlässig.

Der Sigibohrhaken (auch Sigibolt genannt) brach schon bei 100 Kilo aus, Marke Eigenbau vom Extremisten Precht. Wieviele Kilo halten Grills Ringe aus? Sind sie sturzgetestet? Jeder sieht den Haken die Marke Eigenbau an. Keine Prüfung, keine Garantie!

Wenn eine Seilschaft mit einem ausbrechenden Ring in die Tiefe stürzt, wird man den Kameraden die nettenWorte hinterher rufen: „Habt ihr nicht aufgepasst? Seid selbst schuld.“

Die Touren von Grill müssten ordentlich eingebohrt und mit Sicherheitshaken am Stand versehen werden. Die Linien müssten aus den steinschlaggefährdeten Verschneidungen mehr in die Platten ausweichen. Der Dreck in den Rissen ist unerträglich und gefährlich, das Sturzrisiko in Grills Touren ist extrem hoch. Wenn man eine Route von Diego Filippi geht, so ist diese logisch und ich empfehle sie. Niemand ist durch eine ordentliche Route zu Schaden gekommen. In Grills Routen häufen sich die Unfälle und das ist kein Wunder.

Und noch eine makabre Geschichte. Was würde Pit Schubert sagen, wenn er die Seilschlingen in Sanduhren gefädelt von Heinz Grill vorfindet? Er würde schreien und sagen:“Sind wir in die Zeit von Andreas Hinterstoisser und Toni Kurz versetzt? Die Seilschlingen sind ein Skandal. Aber der Grill kann sich wohl einen vernünftigen Bohrhaken nicht leisten oder ist es Absicht, solche alten Schlingen aus ausrangierten Seilen in mangelhaft dicke Sanduhren zu knüpfen?

 

seilschlinge

 

Vermutlich will sich Grill etwas alpinistischer fühlen und hat längst mit seinen Banaltouren in Arco jedes alpinistische Gefühl verloren.

Die ganz großen Klettereien der nördlichen Kalkalpen von Adi Stocker geben ein Musterbeispiel für sicheres Klettern in großen Touren.

Die Routen von Grill in Arco sind banal, Klettergarten wechselt mit Gehgelände und locken unnötig unerfahrene Anfänger in Gefahr. Obwohl die Touren kaum höher als ein Kirchengebäude sind, reichen sie zum Absturz.

Aber noch eines muss erwähnt werden! Wegen Leichtsinnigkeit und vielleicht sogar Scharlatanerie wurde Grill aus dem Alpenverein ausgeschlossen. Es ist schon lange her, der Ausschluss ist aber meines Erachtens berechtigt gewesen, da er mit seinen provokativen Alleingängen nur unnötig naiv denkende Menschen in Gefahren gelockt hätte. Damals hätte man es als jugendlichen Leichtsinn abhandeln können. Wohin gelangt man bei sorgfältiger Prüfung der Touren von Grill heute?  Jugendlicher Leichtsinn kann diesen Mann nicht mehr entschuldigen. Er hat viele Menschen auf dem Gewissen. Wer Routen eröffnet, trägt die Verantwortung!

Und noch ein weiteres: Hat man Grill eigentlich gefragt, wie viel er mit der ganzen Angelegenheit verdient? Gibt ihm der Wirt von der „Lanterna“ vielleicht jede Woche schwarz 100 Euro oder mehr, damit er mit seinem banalen Internetauftritt die Leute nach Arco lockt? Ist Grill nicht nur daran interessiert, seinen Kletterführer zu verkaufen? Ich habe diesen einmal mit dem Führer von Filippi verglichen und musste feststellen, dass dieser nicht einmal in den Bewertungen stimmt. Ein sechster Grad ist dort maximal ein fünfter Grad. Auf dem Titelbild hat er seinen Freund Kluckner abgebildet. Er selbst hält sich vielleicht als der große Ökonom in Zurückhaltung. In Wirklichkeit ist er nur krank von Narzissmus und alle, die seine Touren gehen, riskieren nicht nur einen Absturz wegen einer alten Seilschlinge, sie riskieren sogar ihr gesundes Lebensgefühl. Grill will nur als Kletterer gelten und hat noch nicht bemerkt, dass seine Stilform anachronistisch ist und völlig daneben liegt.

Über Mitteilungen von negativen Erfahrungen in Grills Touren bin ich dankbar. Zum Schutz des Verbrauchers plädiere ich für eine ordentliche Aufklärung. Dieser Diskussion muss sich Grill stellen! Er soll sich zu den Unfällen äußern oder ist er vielleicht zu vornehm und weist von vornherein jegliche Schuld zurück?