Stoppt Heinz Grill

Ich bin Bernd, Kletterer seit nunmehr 10 Jahren, Familienvater und verantwortlich für 2 Kinder.

STOPPT GRILL!

Am 27.09.2016 war in Arco in der Route von Grill ein schwerster Unfall. Ein Bergführer stürzte infolge eines ausbrechenden Hakens in die Tiefe und wird sein Leben lang behindert bleiben!

Im August 2016 wurden zwei Kletterer mit Helikoptereinsatz vor dem nahen Tod gerettet, wieder in einer Route von Grill. Das Seil verklemmte sich in einer Abseilpassage die 60 Meter in eine exponierte Tiefe führte. Lediglich 1 Abseilhaken sicherte die Stelle. Jeder Bergsteiger, der etwas vom Klettern versteht weiß, dass zwei Abseilhaken ein Mindestmaß an Sicherheit darstellen. Für Grill ist diese Wahrheit noch nicht angekommen.

Die Wiederholer riskieren ihr Leben.

In einer Route von Arco mit dem Namen „Pilastro Temis“, stürzte eine Berliner Kletterin im Nachstieg bei einem Quergang und holte sich schwere Kopfverletzungen. Der Quergang ist für den Nachsteiger ein definitives Risiko. Ganze 10 Meter sind auch für den Seilzweiten ohne Zwischensicherung unter Einsatz von großer Kraft zu bewältigen.

Wie viele Unfälle müssen in diesen egozentrischen Touren noch passieren? Sicherheit muss vor Wiederholungszahlen gelten. Die Touren sind absolut fahrlässig.

Der Sigibohrhaken (auch Sigibolt genannt) brach schon bei 100 Kilo aus, Marke Eigenbau vom Extremisten Precht. Wieviele Kilo halten Grills Ringe aus? Sind sie sturzgetestet? Jeder sieht den Haken die Marke Eigenbau an. Keine Prüfung, keine Garantie!

Wenn eine Seilschaft mit einem ausbrechenden Ring in die Tiefe stürzt, wird man den Kameraden die nettenWorte hinterher rufen: „Habt ihr nicht aufgepasst? Seid selbst schuld.“

Die Touren von Grill müssten ordentlich eingebohrt und mit Sicherheitshaken am Stand versehen werden. Die Linien müssten aus den steinschlaggefährdeten Verschneidungen mehr in die Platten ausweichen. Der Dreck in den Rissen ist unerträglich und gefährlich, das Sturzrisiko in Grills Touren ist extrem hoch. Wenn man eine Route von Diego Filippi geht, so ist diese logisch und ich empfehle sie. Niemand ist durch eine ordentliche Route zu Schaden gekommen. In Grills Routen häufen sich die Unfälle und das ist kein Wunder.

Und noch eine makabre Geschichte. Was würde Pit Schubert sagen, wenn er die Seilschlingen in Sanduhren gefädelt von Heinz Grill vorfindet? Er würde schreien und sagen:“Sind wir in die Zeit von Andreas Hinterstoisser und Toni Kurz versetzt? Die Seilschlingen sind ein Skandal. Aber der Grill kann sich wohl einen vernünftigen Bohrhaken nicht leisten oder ist es Absicht, solche alten Schlingen aus ausrangierten Seilen in mangelhaft dicke Sanduhren zu knüpfen?

 

seilschlinge

 

Vermutlich will sich Grill etwas alpinistischer fühlen und hat längst mit seinen Banaltouren in Arco jedes alpinistische Gefühl verloren.

Die ganz großen Klettereien der nördlichen Kalkalpen von Adi Stocker geben ein Musterbeispiel für sicheres Klettern in großen Touren.

Die Routen von Grill in Arco sind banal, Klettergarten wechselt mit Gehgelände und locken unnötig unerfahrene Anfänger in Gefahr. Obwohl die Touren kaum höher als ein Kirchengebäude sind, reichen sie zum Absturz.

Aber noch eines muss erwähnt werden! Wegen Leichtsinnigkeit und vielleicht sogar Scharlatanerie wurde Grill aus dem Alpenverein ausgeschlossen. Es ist schon lange her, der Ausschluss ist aber meines Erachtens berechtigt gewesen, da er mit seinen provokativen Alleingängen nur unnötig naiv denkende Menschen in Gefahren gelockt hätte. Damals hätte man es als jugendlichen Leichtsinn abhandeln können. Wohin gelangt man bei sorgfältiger Prüfung der Touren von Grill heute?  Jugendlicher Leichtsinn kann diesen Mann nicht mehr entschuldigen. Er hat viele Menschen auf dem Gewissen. Wer Routen eröffnet, trägt die Verantwortung!

Und noch ein weiteres: Hat man Grill eigentlich gefragt, wie viel er mit der ganzen Angelegenheit verdient? Gibt ihm der Wirt von der „Lanterna“ vielleicht jede Woche schwarz 100 Euro oder mehr, damit er mit seinem banalen Internetauftritt die Leute nach Arco lockt? Ist Grill nicht nur daran interessiert, seinen Kletterführer zu verkaufen? Ich habe diesen einmal mit dem Führer von Filippi verglichen und musste feststellen, dass dieser nicht einmal in den Bewertungen stimmt. Ein sechster Grad ist dort maximal ein fünfter Grad. Auf dem Titelbild hat er seinen Freund Kluckner abgebildet. Er selbst hält sich vielleicht als der große Ökonom in Zurückhaltung. In Wirklichkeit ist er nur krank von Narzissmus und alle, die seine Touren gehen, riskieren nicht nur einen Absturz wegen einer alten Seilschlinge, sie riskieren sogar ihr gesundes Lebensgefühl. Grill will nur als Kletterer gelten und hat noch nicht bemerkt, dass seine Stilform anachronistisch ist und völlig daneben liegt.

Über Mitteilungen von negativen Erfahrungen in Grills Touren bin ich dankbar. Zum Schutz des Verbrauchers plädiere ich für eine ordentliche Aufklärung. Dieser Diskussion muss sich Grill stellen! Er soll sich zu den Unfällen äußern oder ist er vielleicht zu vornehm und weist von vornherein jegliche Schuld zurück?

35 Kommentare zu „Stoppt Heinz Grill

  1. Obwohl ich mich sonst nie zu dergleichen Aktivitäten äußere, hier schließe ich mich an. Ich bin letztes Jahr in einer Grillroute umgekehrt, weil eine zerschlissene Sanduhrschlinge die einzige Möglichkeit bot eine schwierige Stelle in einem der Quergänge abzusichern. Ich verstehe nicht warum Sanduhren verbaut werden mit vergammelnden Schlingen und vermeintlich mit Bohrhaken abgesicherte Wege dann gefährlich werden, weil an wichtigen Stellen ein Bohrhaken fehlt. Teilweise sind auch Löcher gebohrt um Schlingen einzufädeln. Das scheint mir doch sehr ideologisch. Im Sarcatal gibt es genug traditionelle Routen wo man was riskieren kann, wenn man will. Bei den Grillrouten ist das nicht so offensichtlich. Ich gehe die Touren nur noch, wenn sie ganz neu sind. Da traue ich den Schlingen noch. Dass das Hakenmaterial auch nicht taugt, ist mir neu. Mir ist noch nie was ausgebrochen. An Ständen und Abseilstellen würde ich mir jedoch Redundanz wünschen, weil eine mobile zusätzliche Absicherung häufg nicht möglich ist.
    Danke, dass du das Thema ansprichst.
    Marion

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    1. Liebe Marion, das Problem kenne ich sehr gut. Allerdings kenne ich es mehr im Gebirge, in diesen klassischen älteren Touren. Da bin ich in der Vergangenheit schon des öfteren an alten Schlingen oder an rostigen Haken abgeseilt. Redunanz ist durch die Zwischensicherungen ja auf jeden Fall einmal gegeben, solange sie eben noch eingehängt sind. Am Stand selber konnte ich aber doch meist noch irgendeine mobile Zwischensicherung anbringen. Wenn nicht ist die beste Versicherung eben das sichere Klettern. Alte vergammelte Schlingen sind meines Erachtens eh kein Problem, da sie leicht durch eigens mitgebrachte neue ersetzt werden können. Liebe Grüße Peter

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  2. Hallo Bernd .. jetzt bin ich zufällig auf diese Seite gestoßen und habe gedacht mich trifft der Schlag. 1. Das ist schon fast üble Nachrede was du da betreibst! Es sollte wirklich jemand prüfen ob du dich hier nicht strafbar machst. 2.Ich klettere seit 15 Jahren. Sport- und Alpin. Ich bin weiblich und alleinerziehende Mutter. Ich klettere Routen bis 7b beim Sportklettern und alpines Sportklettern bis etwa 7a..; Alpin bin ich ein Angsthase. So „richtige“ Alpinklettereien habe ich noch nie gemacht, weil ich dafür einfach nicht gut genug bin. Physisch wie Psychisch. Basta. Sowas muss man akzeptieren. Nicht jeder kann eine Lynn Hill oder Katie Brown werden. Jedenfalls bin ich sehr viele Grill Routen geklettert und werde diese auch weiterhin klettern. Ich bin einer der größten Angsthasen zwischen Ith und Verdon aber vor einer Grilltour habe ich bestimmt keine Angst. Es sind schöne Touren und ich möchte mich auch ausdrücklich bei Herrn Grill für seinen Einsatz und seine Leistungen bedanken, von denen ich jetzt profitiere. Klettern und klettern lassen. Get a life, it´s awesome. Cheerio.

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  3. Lieber Bernd,
    jedes Jahr freue ich mich auf die Grill Touren an der San Paolo-Wand und das obwohl ich drei Kinder habe…manche bin ich sogar mit der Mutter dieser Kinder geklettert. Alle Routen habe ich genossen und mich stets überaus sicher gefühlt.

    Dass dort Leute verunglücken ist eine logische Konsequenz. Zu viele sind unterwegs und zu viele haben zu wenig Erfahrung und Kletterkönnen. Das hat aber nichts mit dem Erschließer zu tun, sondern mit der Überheblichkeit des modernen Menschen…
    Durch Zufall bin ich auf den Blog gestoßen und bin über deinen unsachlichen Ton und deine unqualifizierten Aussagen sehr erschüttert…

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  4. Servus Bernd,
    Ich kann deine Polemik gehen Heinz Grill nicht nachvollziehen. Ihm gelingt meiner Meinung nach ein idealer Kompromiss zwischen anspruchsvoll alpin und alpin light abgesicherten Routen und genau diese Art von Routen fehlte im Sarcatal. HEINZ SAGT SEHR EHRLICH, was man in seinen Routen können sollte und wer zu dumm ist zu
    Lesen, der soll im Kletergarten bleiben. Ich klettere seit über 30 Jahren und freu mich über die neuen Alternativen in Arco. Viele meiner Kletterfreunde sehen das
    ebenso.
    Es gibt in Arco und Umgebung wesentlich halsbrecherische Routen und darüber regt sich zurecht keiner auf. Also, was soll das Gelabere..
    Hans

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    1. Hallo Hans,

      die Beiträge auf die du dich beziehst, sind nicht mehr diejenigen, die hier in diesem Blog im Mittelpunkt stehen sollen. Mein Anliegen hat sich dahingehend erweitert, dass natürlich die Eigenverantwortung und Fähigkeit des Einzelnen mit einbezogen werden muss, aber dennoch auch der oder diejenigen, die Touren in diesem Umfang erschaffen, auch in der Verantwortung stehen, sich bezüglich Absicherung und Technik auf dem neuesten Stand zu halten.

      Ich möchte deshalb hier auf den neuen Beitrag über die Diskussion über Alpinismo e Tecnologia vom Club Academico Italiano vom 11.10.2017 hinweisen, an dem die namhaften Bergsteiger Gogna, Stefanello, Bressan, Furlani, Grill und einige andere Bergsteiger teilgenommen haben.

      Ein Aspekt dieser Tagung handelte auch von den Einschränkungen z.B. bei Erstbegehungen, zu der sich vor allem auch Allessandro Gogna geäußert hat. Meinungen zu diesem Thema würde mich sehr interessieren und ich freue mich auf eine rege Diskussion und viele Kommentare.

      Viele Grüße Bernd

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  5. Hallo „Bernd 25“,
    ich bin gerade zufällig über diesen Blog gestolpert. Eigentlich betrifft mich die Thematik nicht mehr wirklich, da ich seit einigen Jahren fast nur noch Gleitschirm fliege und kaum noch klettere. Davor war ich allerdings 25 Jahre lang am Fels unterwegs, habe um die 1.000 Routen bzw. Seillängen erschlossen. Die meisten davon in Klettergärten aber auch etliche alpine bis zum 9. Grad. Ich habe viele Routen plaisiermäßig mit Bohrhaken gesichert, die meisten aber durchaus mit einer psychischen Kompontente und einige wenige sogar ernsthaft bis hin zu lebensgefährlich, denn das Klettern war für mich nie etwas rein körperliches (wie z. B. das Training im Fitnessstudio). Ich freue mich sehr darüber, wenn ich selbst heute noch von ganz jungen, fitten Leuten anerkennende Worte zu unseren damaligen Routen bekomme und sie berichten, dass ihre Begehung der einen oder anderen Route sie mental gefordert und auch weitergebracht hat. Viele unserer Routen sind schön, aber bis heute auch anspruchsvoll und werden dennoch häufig begangen. Es gibt nämlich zum Glück auch heute noch viele wirklich gute Kletterer – und damit meine ich nicht nur die Muskeln, sondern vor allem den Kopf. Lass diesen Leuten doch einfach ihre Routen (by the way – in eine Sanduhr wie die von Dir abgebildete würde ich jederzeit einen satten Sturz riskieren) und klettere die zur Genüge vorhandenen Plaisierrouten. Denn wie der alte Vergil schon sagte: „Jedem Tierchen sein Plaisierchen.“
    Ciao
    Jörg Nuber

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    1. Hallo Jörg,
      es freut mich sehr dass Du dich auf diesem Blog gemeldet hast. 1000 Routen/Seillängen das ist schon eine Nummer. Da weiß jemand wovon er spricht. Du schreibst ja auch, dass Du viele Plaisirtouren eingerichtet hast. Ich nehme an, dass die Kletterer dann auch wussten, dass es sich um Bohrhaken – und plaisirmäßig gesicherte Touren handelt. Das ist sehr vorbildlich.
      Aber genau da liegt das Problem der Touren von H. Grill. Da steige ich eben in diese sogenannten Plaisirtouren des H. Grill ein und muss feststellen, dass es sich keinesfalls um solche handelt.
      „Jedem Tierchen sein Plaisirchierchen“ funktioniert nur mit entsprechender ehrlicher und der Realität entsprechenden Beschreibung der Klettertouren. Weshalb sonst fallen gerade in diesen Touren immer wieder Kletterer aus der Wand und verletzen sich schwer oder kommen gar ums Leben. Das kann kein Zufall sein. Daher lass ich diesen Leuten diese Routen eben nicht und wehre mich dagegen. Wenn ich mir die Verunglimpfungen auf diesem Blog so anschaue, kann ich mit meiner Meinung nicht ganz falsch liegen. Daher danke für Deinen Rat, aber überlassen werde ich denen das Feld keinesfalls.
      Viele Grüße
      Bernd

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  6. Der Herr Bernd offenbart, dass er ein konsumgeprägter Plaisirkletterer ist, unwillig sich mit dem Fels und der Route mehr zu beschäftigen, als im 2-Meter-Abstand seine Exen zu klicken. Sanduhrschlingen kann man selber fädeln, aber man muss dazu auch mehr Material mitführen, als seinen Exensatz. Herr Bernd, gehen Sie angeln.
    Reinhart

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    1. Das ist eine nette Idee von Ihnen, aber die schwermetallbeladenen Fische zu Angeln und dann auch noch Essen zu müssen, das ist mir nun wirklich zu gefährlich.
      Da gehe ich doch lieber Klettern.
      Mit freundlichen Grüßen
      Bernd

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  7. Hallo Bernd,
    ich habe vieles an Streitgesprächen, Diskussionen und Erfahrungsberichten um das Thema Klettern (Sicherheit) und Alpinismus bei Veranstaltungen gehört und in der Fachliteratur gelesen, aber das was du von dir gibst, ist an Gehässigkeit, Verleumdung und Zerstörungswut gegenüber der Person Heinz Grill nicht mehr zu toppen. Wenn es um eine konstruktive Kritik gehen würde, könnte man sachlich auf die Argumente eingehen, aber da ist nichts in deinem Beitrag. Du BENUTZT das Thema Klettern um Heinz Grill als Kriminellen und Egomanen darzustellen. Das ist niederträchtig. Auch Kletterkollegen von Heinz Grill, sogar der Besitzer der Laterna (Pizzeria) werden von dir auf das Übelste beleidigt. Ich selbst klettere seit vielen Jahren die Routen von Heinz Grill im Sarcatal. Sie sind eine Bereicherung für alle Kletterer/Alpinisten die gerne rhythmische, abwechslungsreiche und genussvolle Touren klettern möchten. Ich kann sie jeden empfehlen. Die Sicherungen in den Touren, die ja anscheinend dein wichtigstes Anliegen sind, sind gut bis sehr gut plaziert nach meiner Erfahrung. Wenn man bedenkt dass Heinz Grill mit Florian Kluckner und Franz Heiss zu den bedeutendsten Erschließern in den letzten 15 Jahren im Sarcatal zählen und Routen von dem Trio innerhalb kürzester Zeit zu Klassikern wurden (Helena, Elios, Venere), muss man sich fragen: Wer bist du eigentlich und wer steckt hinter deiner Person die solche hasserfüllte Kommentare schreibt? Ciao Detlef

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  8. Die letzten Zuschriften und Kommentare habe ich nicht mehr veröffentlicht.
    Die Schreiber wollten mich auf den Arm nehmen. Über Plasirtouren kamen leider keine sachlichen Kommentare.

    Die in die Verdächtigungen, ich sei als Kletterer ein Anhänger der Kirche und einer gewissen Familie Bornschein in München verwehre ich mich. Ich bin ein Bergsteiger, der die eigene Meinungsbildung schätzt. Die Seite habe ich freiwillig, ohne parteiliche Absichten eröffnet. Einige der Zuschriften wollten mir Nahelegen, dass ich diese Seite nur eröffnet hätte, da diese ominöse Familie Bornschein, die ich nicht einmal kenne, mit mir zusammen eine öffentliche Hetzkampagne gestartet hätte. Niemals will ich gegen den Bergsteiger Heinz Grill hetzen. Die Diskussion um das Wohlbefinden und die Sicherheit meiner Kollegen ist mir ein Anliegen. Ich habe mir bereits überlegt, ob ich die Seite aufgebe und aus dem Netz nehme. Meine Seilpartnerin jedoch bestärkte mich, die Diskussion über Sicherheit und Plaisir dennoch fortzusetzen. Ich bitte in der Zukunft um Sachlichkeit und verschont mich in Herzensgüte von allen juristischen Streitfällen!
    Wer besitzt Erfahrungen mit den Sanduhrschlingen?
    Wer hat Erfahrungen mit den handgefertigten Ringen, die sich in den Grill-Routen befinden?
    Gibt es Testerfahrungen?
    Um Auskünfte wäre ich dankbar.

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    1. Eigentlich wollte ich mich hier wirklich nicht mehr zu Wort melden, aber mit deinem erneuten Beitrag provozierst du einfach. Du scheinst wirklich sehr sensibel zu sein. Hast du eigentlich deinen eigenen Blog nicht gelesen oder kannst du dich nicht mehr erinnern? Du forderst Sachlichkeit, okay. Dann solltest du vielleicht mal überlegen, ob du dich nicht für deine unsachlichen Anschuldigungen, die die Grenze der Verleumdung oder gar schon der Beleidigung überschreiten, nicht zuerst entschuldigen willst, das würde dir gut zu Gesicht stehen. Ich darf dich erinnern: Ausschluß von Heinz Grill vom Alpenverein wegen Scharlatanerie; krank von Narzissmus; Schwarzgeld vom Wirt der Lanterna,damit H.G. die Menschen nach Arco lockt usw. Das ist alles starker Tobak, der nicht für deine redliche Absicht spricht. Ich vermisse immer noch eine überfällige Entschuldigung, damit könntest du dich etwas glaubwürdiger machen. Eine Diskussion um Sicherheit in Klettertouren und um Standards beim Klettern hat ganz sicher ursächlich nichts mit Heinz Grill zu tun, im gesamten Alpenraum gibt es unzählige Touren mit einem schlechteren Sicherheitsstandard wie in Arco. Es ist nicht klar, was du wirklich beabsichtigst.

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    2. Du solltest Dich so dermaßen schämen und vieleicht das Golfspielen anfangen.
      Habe selten so einen unqualifizierten Scheißdreck gelesen wie deinen

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    3. Sehr geehrter Herr bernd 25,

      zuerst einmal darf ich Ihnen ein gesegnetes und erfülltes Jahr 2017 wünschen.
      Leider verstecken Sie sich immer noch hinter einem Pseudonym; das ist sehr bedauerlich – und auch wenig mutig von Ihnen.
      Nun zu Ihrem Beitrag: Ehe Sie eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Plaisir-Routen etc. lostreten sollten Sie sich erst einmal mit der notwendigen Begrifflichkeit auseinandersetzen. Zu dieser Thematik wurde in der Fachpresse und in gut besetzten Foren schon viel diskutiert.
      Desweiteren sollten Sie sich einmal mit den Grill’schen Erschließungsgedanken auseinandersetzen. Vielleicht verstehen Sie dann etwas von der Demut, mit der diese Erschließer mit der Natur, dem Fels, dem Sarca-Tal und den Menschen dort umgehen.
      Zu den Sanduhrschlingen wurde schon etliches publiziert, entsprechende Hinweise dazu hatte ich Ihnen in meinem letzten Beitrag gegeben; wobei Ihre Fragen mich schon nachdenklich werden lassen: verwechseln Sie vielleicht das Klettern an künstlichen Anlagen mit dem absolut eigenverantwortlichen Klettern in der freien Natur?
      Gerne können wir uns auch einmal zu einem Kletter-Wochenende in Arco treffen; als Trainer-B-Alpinklettern coache ich Sie gerne einmal vor Ort in den Routen Ihrer Wahl und zeige ihnen dabei, wie man vielleicht sinnvoll mit alpineren Routen umgehen kann.

      Und zur Motivation: Übermorgen fahren wir wider in unser geliebtes Sarca-Tal, um dort einige Grill’schen Kletter-Schmankerl zu genießen. Wir haben uns via excellenter Topos und Beschreibungen – so glaube ich zumindest – ganz gut vorbereitet, sehen die Routen schon direkt vor unserem inneren Auge. . . Und dann beim ersten Blick auf die Wand: Welche Freude, wenn man schon von weitem die logischen Linien erkennt, die hier erschlossen worden sind, und welch wahrer Plaisir, wenn man dann nicht blind irgendwelchen (Bohr-)haken hinterher-eiert, sondern mit etwas Gespür für die von der Erstbegehern gewählte Linie langsam und genussvoll nach oben schwebt . . .
      Ach ja: und natürlich haben wir die ein oder andere Kevlar-Schnur am Gurt, um im Bedarfsfall vielleicht einen Sanduhr fädeln zu können . . .

      Ich wünsche Ihnen nochmals von Herzen alles gute, innere Zufriedenheit, und reichlich wahre Erkenntnis.

      Thomas Winkelbauer

      PS: Und sollte ich als bekennender Katholik einen Wunsch bei Ihnen freihaben, dann wäre das ungefähr folgender: Bitte löschen Sie diesen Pseudo-Blogg und belästigen Sie mit Ihren fragwürdigen Thesen nicht weiterhin rechtschaffene Menschen, die sich wahrlich um das Klettern im Allgemeinen und im Srca-tal im Besonderen verdient gemacht haben.

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  9. Mir gefallen diese neuen Touren im Sarchatal ausgezeichnet! Es handelt sich um alpine Touren, die auch dementsprechend abgesichert sind. Klemmkeile, Friends und Ersatzschlingen sind oft mitzuführen (wie bei allen alpinen Touren). Das Legen dieser Geräte ist selbstverständlich vorher zu üben. Ich habe auch schon einige marode Schlingen in einige Touren in Arco ausgewechselt.
    Ich klettere seit mehr als 45 Jahren und bin in dieser Zeit viele alpine Klassiker geklettert – was da oft steckt ist richtig gruselig. Man müsste dann analog alle alpinen Klassiker z.B. aus dem „Extremen Fels“ sperren. Die erste Klettertour in Arco habe ich 1979 unternommen, an den Sonnenplatten: kaum Haken, kaum abzusichern, Schutt auf den Bändern – ein alpines Erlebnis. Toll wars. Ich war dafür verantwortlich gut durchzukommen – nicht die Erstbegeher. Am Colodri: eine Via Barbara mit Holzkeilen, Bandschlingen; eine White Crack hauptsächlich mit Klemmkeilen abzusichern – Stände an Keilen. Keiner hat mich gezwungen dort einzusteigen. Nach Jahren der Abstinenz aus dem überfüllten Arco haben mich diese Touren und deren Stil wieder nach Arco zurückgebracht.
    Wenn man in eine alpine Tour einsteigt, sollte man halt den Schwierigkeiten auch gewachsen sein – oder wieder abseilen (oder am Besten erst gar nicht einsteigen). Routenfindung ist ein Teil des Erlebnisses und der Anforderung. Der Erstbegeher hat nicht die Verantwortung wenn sich die Nachfolger verlaufen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind! Keiner braucht da einzusteigen. Jeder der einsteigt muss sich sicher sein, um der Schwierigkeit und Anforderungen gewachsen zu sein (und dazu gehört das Absichern). Es handelt sich bei den Touren nicht um die Uferpromenade von See!
    Ich schreibe nicht oft im Internet. Doch diese Anfeindung fand ich sehr schräg. Mann kann die gleiche Anfeindung für fast alle alpinen Klettergebiete bringen. Ich halte den Artikel für eine persönliche Hetze. Unfälle passieren in allen Klettertouren (und sogar im so gut gesicherten Klettergarten) und haben nichts mit dem Erstbegeher zu tun, sondern mit dem Kletterkönnen der Nachfolger.
    Ich kenne Heinz Grill und die Gruppe der Erstbegeher nicht persönlich, hoffe aber es gibt weitere Touren in diesem Stil – potential ist ja noch genug da.
    Thomas Bogdain

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  10. Gegen eine Mehrheit kann man nicht ankämpfen. Entschuldigt bitte: mein Vokabular ist nicht perfekt. Ich bin schließlich Laie und kein Journalist. Ich werde aber die Seite jetzt anders überschreiben: Diskussion über Plaisir oder Alpinstatus

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  11. Sicherheit ist für mich oberste Priorität. Selbständig Denken muss man natürlich trotz Sicherheit. Ich gebe zu, dass ich mich von der Kampagne, die gegen Heinz Grill von der Familie Bornschein in München und von der Kirche läuft, vielleicht ein bisschen mitreißen haben lassen. Es gab schließlich Diskussionen vor Ort in Arco und meine Meinung steht nicht alleine. Am Tisch bei Ruggiero waren wir uns einig, wenn aber eine Diskussion eröffnet wird, stehe ich mit meiner Meinung alleine. Ich jedenfalls empfinde in der Diskussion mit Sicherheit keinen Angriff auf Heinz Grill. Die Kletterer müssen nicht so empfindlich sein. Mir hat es jedenfalls gut getan meine Meinung auszusprechen. Wenn nur ein Unfall mehr verhütet wird, hat sich die Seite schließlich gelohnt. Man denke darüber nach!

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  12. Ich glaube mit dem Angriff „Stoppt Grill“ liegt eine Verwechslung vor. Das Interesse Grills Namen aus der Geschichte des Alpinsports auszulöschen, besitzen nur die Kirchen und die superreiche Familie Bornschein. Wenn sich ein Bernd für diese Propaganda hergibt, weiß er sicher nicht, was er tut. Alle lieben die Grill-Touren. Das jüngste Chaos im Bergbund Rosenheim, das zum Ausschluss zweier guter Mitarbeiter geführt hat, lässt sich eindeutig auf die gleiche Quelle zurückführen. In Rosenheim herrscht Unzufriedenheit. Der Bergbund hat sich zu viel mit der katholischen Kirche und deren Absichten eingelassen. Wie dem auch sei, es liegt eine Verwechslung von Glaubensfragen mit Bergsteigen vor. Der Herr Bernd müsse sich einmal ernsthaft die Frage stellen, ob er sich als ordentlicher Bergsteiger äußern oder sich den traditionell veralteten Vorstellung einer Kirche anschließen möchte. Nach meiner Meinung müsste sich die Kirche um ihre Angelegenheiten selbst kümmern und sollte sich nicht in Bergsteigerangelegenheiten, von denen sie nichts versteht, einmischen.
    Matthias Sommer

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  13. Also fang ich mal genauso unsachlich an wie du…
    Geh halt in die Halle, da hast du deine gewünschte Sicherung und selbst da bleibt ein Restrisiko. Auch dort passieren schwere und schwerste Unfälle.
    Klettern ist halt eine eigenverantwortliche Sache, bei der der Kopf und das Hirn eine große Rolle spielen. Niemand wird gezwungen, eine bestimmte Route zu gehen.
    Ich wähle eine Route nach meiner physischen und psychischen Verfassung aus, heißt, wenn ich nicht gut drauf bin, gehe ich an die Limarowand und klettere was leichtes, gut abgesichertes oder an die Sonnenplatten(da hängt dir der Arsch nicht so weit raus..und trotzdem oft sehr anspruchsvoll.). Wenn ich aber gut drauf bin, gut stehe und körperlich und geistig in Einklang bin, will ich natürlich auch andere Touren klettern.
    Diesen Ausgleich mit dir selber kennst du anscheinend nicht. Alles zu seiner Zeit.
    Anscheinend kennst du wenige, oder gar keine großen Touren in den Alpen, sonst würden dir die Sicherungen der Grill-Routen, nicht so fährllässig vorkommen.
    Ausserdem ist dein Beitrag extrem polarisierend und gehässig.
    Ich klettere seit 40 Jahren, habe drei Kinder(und als sie klein waren habe ich halt etwas zurückgesteckt, klettermäßig)
    Ich kenne viele Alpenklassiker und Arco seit 1980, kenne auch dort viele ältere, klassische Touren an Colodri, Rupe Seca, Parete Zebrate, Cima della Coste.
    Bin auch mal zehn Jahre nicht mehr dorthin gefahren, weil einfach nur noch „Schwammerl“ unterwegs waren (gefühlt).
    Seit 2000 bin ich und meine Frau wieder oft bis sehr oft im Sarchatal und schätze die Touren von Heinz Grill, Florian Kluckner, Franz Heiß und andern sehr.
    Abschließend eine Frage an dich, bist du jemals gezwungen worden eine Tour von Heinz Grill zu klettern?
    Ich möchte mich auf jeden Fall bei ALLEN Erstbegehern im Sarchatal für ihre Arbeit und Mühe bedanken.

    Reinhold Ruf

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  14. So wie es aussieht, stehe ich ganz allein mit meiner Meinung und gleichzeitig stehe ich einem Heer von Sympatisantisten gegenüber. Ich sehe mich in meinem Anliegen gar nicht wahrgenommen. Könnte nicht einmal jemand vom DAV Sicherheitsrat hierzu eine Stellungnahme abgeben? Pit Schubert kennt sicher die Bestimmungen die allgemein gültig sind und könnte sagen was Sache ist und was nicht.

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    1. Herr Bernd,
      ich habe mir ihren Blogbeitrag durchgelesen und ich bin schockiert. Was Sie hier betreiben, ist eine gemeine Hetzerei.
      Sie haben hier ein persönliches Interesse Herrn Grill zu diffamieren.

      „Sie schreiben Herr Grill wäre eine umstrittene Figur, krank vor Narzissmus.“
      Woher nehmen sich das Recht, einen Menschen als Figur zu bezeichen und ihn als Krank abzustempeln?

      Ihnen geht es nicht um Kletterrouten, sondern ganz perfide nützen Sie das Internet aus ohne Ihre Person Preis zu geben um Ihre gemeine Denunzierung zu betreiben.
      Was würden Sie sagen, wenn Sie plötzlich im Internet diffamiert werden? Jemand spuckt Sie an und sich können nicht sehen wer es ist?

      Ich stehe Herrn Grill und seinen alpinistischen Leistungen mit einer hohen Wertschätzung gegenüber.
      Peter

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    2. MIt deinem letzten Beitrag ist mir endgültig klar geworden, dass du eigentlich die Zeit nicht wert bist, zu deinem Schmarrn auch nur irgendeinen Kommentar abzugeben. Bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren, du willst garnichts verstehen, du Klettertourenverbraucher. Wer sich öffentlich so bloß stellt wie du, verdient eigentlich nur Mitleid. Zu Deiner Info: Es gibt einen DAV-Sicherheitskreis (keinen Sicherheitsrat) und der ist ganz sicher nicht für den „Verbraucherschutz“ zuständig. Pit Schubert wird Dir auch nicht helfen, der ist nämlich schon lange in Rente. Da ich annehme, dass du zumindest lesen kannst, solltest du dich halt vielleicht mal informieren, bevor Du die (Kletter)Welt weiter mit deinen Luxusproblemen belästigst. Ende der Durchsage.
      Hari Kaiser

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    3. Sehr geehrter Herr bernd25,

      ich komme nicht umhin Ihren Kommentar meinerseits nochmal zu kommentieren, auch wenn mich die geneigte Leserschaft jetzt für einen notorischen Besserwisser halten mag.

      Trotzdem:
      – Der DAV unterhält keinen Sicherheitsrat, betreibt aber aktiv unter dem Label „DAV Sicherheitsforschung“ aktiv Sicherheitsforschung (vgl. dazu http://www.alpenverein.de/bergsport/sicherheit/sicherheit-sicherheitsforschung-ausruestung_aid_10410.html)
      – Vielleicht sollten Sie sich mal mit Pit Schubert oder Karl Schrag oder anderen DAV-Größen über Sicherheit am Berg, Kletterrouten im Allgemeinen, oder speziell die von Heinz Grill persönlich unterhalten, ehe Sie hier Dinge miteinander verquicken, die nichts miteinander zu tun haben, bzw. schlicht und ergreifend nicht der Wahrheit entsprechen.
      – Vielleicht sollten Sie auch einfach mal Pit Schuberts Bücher genau lesen und sich deren Quintessenz erschließen. Hilfreich sein können Ihnen auch die zahlreichen Publikationen des DAV zum Thema Sicherheit (vgl. dazu http://www.alpenverein.de/Bergsport/Sicherheit/Publikationen/)
      – Vielleicht sollten Sie auch mal versuchen die Grundidee hinter den Grillschen Erschließungen zu erfassen: dieser überwältigende Respekt vor der Natur und der Schöpfung, dieses zum Nachdenken anregen über das eigene Konsumverhalten, und, und, und, . . .
      – Vielleicht sollten Sie auch einmal folgenden im Panorama, dem Mitgliedermagazin des DAV erschienen Artikel über Heinz Grill lesen. Dieser Artikel beleuchtet Ihnen die Grillsche Persönlichkeit in einem Licht, das Sie bisher vielleicht noch gar nicht gekannt zu scheinen haben.
      – Vielleicht sollten Sie aber auch einmal all ihren Mut zusammen nehmen und Herrn Grill im Sarca-Tal aufsuchen, um mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen. Ich hatte schon einmal das Glück ihm in einer seiner wunderbaren Kletterrouten über den Weg zu laufen: Eine beeindruckende, achtsame und bescheidene Persönlichkeit – und ein phänomenaler und absolut souveräner Kletterer!
      – Vielleicht sollten Sie auch einmal etwas mehr Ehrlichkeit an den Tag legen und sich nicht hinter einem belanglosen Pseudonym verstecken.

      Als Mensch, praktizierender Christ und begeisterter Bergsteiger/Kletterer wünsche ich Ihnen jedenfalls gute Gedanken, etwas weniger Verbitterung und reiche Erkenntnis!

      Thomas Winkelbauer

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  15. Bei all den positiven Kommentaren fällt es mir schwer, meine Meinung aufrecht zu erhalten. Trotzdem bleibe ich dabei. Schließlich ist Heinz Grill eine umstrittene Figur nicht nur beim Klettern. Zu mindestens die Sanduhrschlingen gehören ausgewechselt. Wer Kletterrouten eröffnet muss sich auch ordentlich über ihren Sicherheitsstand bemühen.
    bernd

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    1. Tja lieber Bernd,
      ich fürchte, Du hast noch nicht allzuviel kapiert. Ich halte die Sanduhrschlingen tatsächlich auch nicht für eine allzuglückliche Lösung, jedenfalls an bestimmten Stellen nicht. Aber die Diskussion um Absicherung und Bewertung ist so alt wie das Klettern selber. Es gibt hier nichts zu fordern, kein Mensch zwingt Dich, diese Touren zu klettern. Wo steht denn geschrieben, was im freien Gelände ein Sicherheitsstandard wäre. Es gibt nur besser und schlechter abgesichert. Die Grill-Routen in Arco sind halt auf keinen Fall mit einer Sportkletterroute wie z.B. in Kalymnos u. ähnlichen Gebieten zu vergleichen. Es ehrt Dich immerhin, dass Du auf die ganzen Kommentare hin nochmal etwas von Dir gibst. Eine Meinung kann aufgrund anderer Wahrnehmung halt auch mal falsch sein, dann fällt keinem ein Zacken aus der Krone, das zu überdenken. Erstbegehungen als Dienstleistungen zu verstehen finde ich einfach untragbar, ob Dir Heinz Grill und seine Art zu klettern gefallen, ist selbstverständlich Deine Sache, da will ich Dir nicht dreinreden. Jemanden aber in der Öffentlichkeit so hinzustellen, wie Du es mit Heinz Grill, Florian Kluckner, Franz Heiß und dem Wirt der Lanterna gemacht hast, geht einfach nicht. Was die generelle Lebensweise von Heinz betrifft, ist das eben seine Sache, solange er nicht gegen die Menschenrechte u. gängige Gesetze verstößt, ob er dabei umstritten ist, sagt für mich eher was über eine bestimmte Art von Kritikern aus (z.B. aus kirchlichen Kreisen).
      Wenn Du Mumm hast, dann entschuldigst Du Dich am besten für Deinen Blog, den Du anscheinend im Affekt geschrieben hast, Deine persönliche Meinung darfst Du selbstverständlich behalten, das ist Deine Sache.
      Schöne Grüße, Hari Kaiser

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    2. Sehr geehrter Herr Bernd,

      mit Ihrer Meinung liegen Sie da wohl ein bisserl falsch: Der Eröffner einer Kletterroute obliegt mitnichten einer Art „Verkehrssicherungspflicht“! Wer klettern geht, der tut dies auf sein eigenes Risiko. Und wer in eine alpinere Route einsteigt – und bei den mir bekannten Grill-Routen im Sarca-Tal handelt es sich sicherlich um solche Routen – der informiert sich vorher gewissenhaft über das, was er in der Route zu erwarten hat.
      Gerade die Grill’schen Topos sind sehr detailliert und informieren äußerst genau über das, was einen Kletterer in der Route erwartet.
      Und eine Bemerkung zu den Sanduhrschlingen: Jeder erfahrene und verantwortungsbewusste Kletterer überprüft die vorhandenen Zwischensicherungen auf deren Zuverlässlichkeit, und wenn er diese als kritisch beurteilen sollte, dann verbessert er diese eben. Gerade bei Sanduhrschlingen geht dies ja ohne Probleme – zum Beispiel durch den unkomplizierten Austausch derselben (Aus diesem Grund führe ich beim Klettern derartiger Routen immer ein paar Opferschnürl am Klettergurt mit.).
      Ansonsten empfehle ich Ihnen ihre haltlosen und rufschädigenden Vorwürfe auf dieser Seite etwas zu überdenken. Keine einzige der von Ihnen aufgestellten Behauptungen übersteht einen seriöse und fachlich kompetente Überprüfung.
      Seit Jahren klettern meine Frau und ich – hoffentlich verantwortungsbewußte Eltern von drei Kindern, beide FÜL Alpinklettern und Hochtouren, langjährger Leiter einer Jugendgruppe und Tourenführer – privat und als Ausbilder im Sarcatal. Von den vorhandenen Grill-Routen kennen wir ca. zwei Drittel, und bei keiner einzigen hatten wir jemals das Gefühl ein besonderes Risiko eingegangen zu sein. Da gibt’s im Sarca-Tal oder in den Dolomiten schon viel gruseligere Routen!
      Und zur Aufnahme der Grillschen Routen im Kreis der Kletterer: Sie sollten sich mal die Mühe machen und die zahlreichen Einträge in der Routenbüchern lesen, und dort vor allem auch die italienischen. Ob sich so viele Kletterer irren können?
      Oder Sie setzen sich mal an einem Samstag an der Parete San Paolo mit einem Stuhl ans alte Wehr und beobachten die Kletterer in der Wand, bzw. beim Zu- und Abstieg. Vielleicht reden Sie auch mal mit dem ein oder anderen, und fragen diesen nach seiner Meinung. Nur selten werden Sie da berechtigte Kritik an diesen Routen und deren Absicherung vernehmen.
      Und noch eine letzte Bemerkung: Niemand zwingt Sie ja dazu derartige Routen zu klettern. Wenn Sie dieser Art des Klettern nicht gewachsen sind, dann können Sie auch im Sarca-Tal auf andere Routen ausweichen. Sie dürfen zu Grillschen Routen auch einen andere Meinung haben, und selbstverständlich diese Meinung auch kundtun. Allerdings sollten Sie dies in angemessener Form tun und sich auf fachlicher Ebene auch ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, anstatt hier in ehrverletztender Weise größtenteils haltlose Behauptungen zu verbreiten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Thomas Winkelbauer

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  16. Hallo Bernd,
    nachdem ich über diesen Blog gestolpert bin fehlen mir fast die Worte.
    Was ist das nur für ein seltsamer Kleinkrieg, der da gegen Heinz Grill und seine Begleiter angezettelt wird?
    Gestern bin ich aus Arco zurückgekommen, und dort habe ich auch mal wieder ein paar nette ‚Grill-Touren‘ am San Paolo geklettert. Das tue ich immer gerne, wenn es mir nach entspanntem Klettern ist. Es sind durchwegs sehr gut gesicherte Genusstouren und meist elegant zu klettern. Nach vergleichsweise wilden und ernsten Touren (wie z.B. der ‚Via Tranquillini-Martini‘ an der Cima alla Coste) tut das auch mal richtig gut. Natürlich lasse ich auch in solchen Grill-Plaisier-Routen
    2 bis 3 Friends am Gurt. Sie wissen schon: Das sind diese famosen Gerätchen, die man in Risse stecken kann um damit prima zusätzliche absichern zu können. Schon mal gesehen?
    Wenn Sie selbst mal so einen Friend kaufen (oder auch nur eine Kevlar-Schlinge, oder einen Helm, oder ähnliches Zeugs) dann finden Sie dabei mit Sicherheit eine kleine Produktbeschreibung auf der sinngemäß steht, daß Klettern ein potenziell gefährlicher Sport ist, und man daher wissen muß was man tut, wenn man es tut. Und, dass man sich unterrichten lassen soll, wenn man es nicht weiß – bevor man einsteigt!
    Außerdem wird im Kletterführer sogar meist noch darauf eigegangen was einen in Punkto ‚Absicherung‘ erwartet und ob man selbst (Stichwort: Eigeninitiative) noch etwas tun sollte, und wenn ja, was. Wo ist also das Problem?
    Vielleicht doch eher, dass man einen Freigeist wie Heinz Grill nicht machen lassen kann und will? Er hat recht viele Bücher verfasst über alle möglichen spirituellen und womöglich esotherischen Themen. Stört das jemanden? Dass er viele seiner Touren nach griechischen Gottheiten benennt und hinter allem etwas Tieferes zu sehen scheint… ist das der Stein des Anstoßes?
    Warum nur dieser Kleinkrieg? Es ist doch ganz einfach:
    1. Wenn es um die Absicherung geht: Umgang mit Keilen, Friends lernen!
    2. Wenn es um den esotherischen Überbau geht: Leben und Leben lassen!!
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch viele schöne Klettertouren und möchte mich bei Heinz Grill und seinen Begleitern für ihren Einsatz in diesen wunderschönen Touren danken!
    Volker Billmann
    (Klettert seit 40 Jahren – hat vier Kinder)

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  17. Hallo Bernd,

    ich bin seit über 50 Jahren am Fels unterwegs, habe ebenfalls 2 Kinder und habe schon mehr als 30 Grill/Kluckner/Heiß etc. Routen geklettert. Und alle mit allergrößtem Vergnügen, denn ich empfand sie als gut bis sehr gut abgesichert. Dass Grill/Kluckner/Heiß-Touren kein Fast Food à la Arco Turismo ist, weiß unterdessen jedes Kind, und dies steht auch in allen Veröffentlichungen von Grill/Kluckner/Heiß zu lesen. Wer eine 10 Jahre alte SU-Schlinge nicht „nachbessert“ mit eigenem Material, ist einfach nur dumm! Oder steht über dem Grad und klettert weiter. Ich bin ein absoluter Schisser (sonst hätte ich die letzten 50 Jahre nicht überlebt), hab‘ aber in noch keiner Grill/Kluckner/Heiß-Tour irgendein Gefühl der Unsicherheit gehabt.
    Beim Klettern geht es darum, das Hirn (die beste Versicherung gegen Schäden) einzuschalten und ab und zu eigenständig für die subjektiv notwendige Sicherung zu sorgen. Wer den Erschließern Grill/Kluckner/Heiß die Schuld daran geben will, dass das überlebensnotwendige subjektive Risikomanagement im Hirn vieler Fast-Food-Kletterer nicht funktioniert, der hat das KLETTRN in seiner Wesenheit nicht verstanden!

    Andreas Kubin, Rentner und Kletterer

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  18. Lieber Bernd,
    mit Interesse habe ich Deinen Blog „Stoppt Heinz Grill gelesen“. Ich würde sagen gruselig – aber nicht die Touren von Heinz Grill, sondern Deine geschätzte Ansicht. Du bezahlst scheinbar Eintritt, dass Du Forderungen nach einer Absicherung stellen kannst, die dem entsprechen, was Du Dir vorstellst, bzw. was Du sozusagen als „Stand der Technik“ empfindest. Jeder, der in eine Kletterroute einsteigt, ist tatsächlich für sich selber verantwortlich und muß sich vorher darüber im Klaren sein, ob er das im Kreuz hat oder nicht. Das bedeutet nicht, dass man an der Absicherung nicht etwas verbessern könnte, zumindest punktuell. Die Schlingen finde ich auch nicht besonders glücklich, weil wartungsintensiv. Aber dann klettere halt mal eine Dolomitentour und vergleiche die Absicherung. Wo beschwerst Du Dich da oder stellst Forderungen? Ob Du nun für Kinder verantwortlich bist, ist dabei ausschließlich Dein Problem, und wenn Du am Ende glaubst, mit 10 Jahren Klettererfahrung das Meiste zu kennen, dann bist Du ziemlich ahnungslos. Die Linien von Heinz Grill z.B. an der Parete San Paolo finde ich vom reinen Klettererlebnis her genial, dass hin u. wieder Dreck zu finden ist liegt halt an den Umständen, das gibt es auch anderswo, z.B. im Zillertal. Den Erstbegehern um H.G. vorzuwerfen, sie lockten Kletterer vorsätzlich ins Verderben, ist einen maßlose Frechheit von Dir. In den Bergen herrscht die Freiheit – mit Bergsteigern wie Dir (solltest Du überhaupt einer sein) würde das wohl bald Vergangenheit sein.
    Schöne Grüße von Einem, der schon 40 Jahre klettert

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  19. fahre jetzt nun schon über 30 Jahre ins Sarcatal. In welche Tour ich einsteige habe bisher immer ich selbst entschieden. Die Art der Absicherung steht im Topo. Wer sich vor dem Einstieg in eine Route nicht informiert ist schon etwas nachlässig am Weg. Für mich sind die Touren aus dem Grill-Kreis eine sehr angenehme Bereicherung für das Sarcatal. Wenn man sich die Zahl der Begeher anschaut bin ich da aber nicht der einzige.
    wahrscheinlich wird dieser Kommentar nicht erscheinen – der Blog hat ja ein anderes Ziel. Wenn man sonst keine Interessen hat … auch eine Art der Beschäftigung … leider
    edi

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  20. Hallo Herr Bernd,
    „Egozentrische Touren“ ,“ Touren kaum höher als ein Kirchengebäude“,“ wegen Leichtsinnigkeit und vielleicht sogar Scharlatarnerie“,“ provokative Alleingänge“, “ gibt ihm der Wirt von der Lanterna vielelicht jede Woche 100 Euro“,“ …damit er mit seinem banalen Internetauftritt die Leute nach Arco lockt“ ,“ krank vor Narzismus“…
    Ihr Beitrag trieft vor Gehässigkeit, Verleumdung, Hetze und Neid, so sehr, dass es eigentlich kaum möglich ist, darauf sachlich zu antworten. Warum nutzen Sie nicht einfach Kletterhallen oder die von Ihnen erwähnten Routen, wenn sie großen Wert auf absolute Sicherheit legen?
    Statt dessen haben Sie sich anscheinend zum Ziel gesetzt, etwas zu „stoppen“, was gar nicht zu stoppen ist, weil die Touren eine Erfolgsgeschichte sind. Sie werden sehr viel und sehr gerne begangen. Die Lanterna ist an den Wochenenden tatsächlich voll von Kletterern die eine wirkliche Wertschätzung für diese Touren haben. Aber das ist Ihnen offenbar ein Dorn im Auge. Auch die Leistungen eines anderen Menschen anzuerkennen, scheint etwas zu sein, was Ihnen Probleme bereitet.
    Sandra Schieder

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  21. Hallo Herr Bernd,
    ich verwehre mich gegen Ihre emotionale, polemische und unsachliche Hetzte, welche Sie gegen meinen Kletterfreund Heinz Grill, mit dem ich viele Erstbegehungen machen durfte, und unsere Klettertouren betreiben. Die Unsachlichkeit zeigt sich am Beispiel des Unfalls in Padaro. Sie schreiben von einem ausgebrochenen Haken in der Tour, welcher zum folgenschweren Unfall führten. Woher haben Sie diese Information? Wie zuverlässig ist diese? Haben Sie die Ausbruchsstelle des Hakens gesehen?
    Ich selbst als Eröffner der Tour war mit einem Bergführerkollegen einen Tag nach dem Unfall in der Route um das in der Wand verblieben Material des Verunfallten zu bergen und den Unfallhergang zu rekonstruieren. In der Seillänge wo der Unfall statt fand waren keine ausgebrochenen Haken zu finden! Nach genauerer Begutachtung sahen wir ausserhalb der Klettertour eine Bandschlinge hängen. Mit größter Sicherheit (frische Spuren von Magnesia, Absturzverlauf) ist in diese Richtung der Verunglückte geklettert und dabei sei ihm, nach Information der Bergrettung, ein Griff ausgebrochen.

    Damit Kletterer nicht in brüchiges Gelände ausserhab der Tour gelangen, haben wir in manchen Routen auch blau Pfeile gemacht. Dies führte aber zu einer beachtlichen Kritik seitens der Kletterer. Wo liegen die Grenzen alpinen Klettertouren zu markieren und wo ist Selbstverantwortung gefragt?
    Ich vermisse in Ihrem Auftritt sachliche und produktive Schilderungen.
    Florian Kluckner, Bergführer

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    1. Hallo Bernd25,
      ich ärgere mich schon fast, daß ich auf deinen Schwachsinn einen Kommentar abgegeben habe, aber eben nur fast.
      Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dir ist anscheinend sowieso nicht möglich. Fairerweise solltest du in dem Blogg mit deinem gesamten Namen agieren um zu sehen wer da dahintersteckt.
      Reinhold

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